Der Begriff „IT-Monitoring“ ist sehr weitläufig und auch überstrapaziert. Es gibt viele Teilbereiche, unterschiedliche Bezeichnungen für die selben Aufgabenstellungen und tonnenweise Tools am Markt. Eine klare Vorstellung über die wirklichen Möglichkeiten und Vorteile ergibt sich auf den ersten Blick oft nicht.

Darum starten wir eine Reihe von Beiträgen um das weite Feld des IT-Monitorings zu beleuchten. In diesem ersten Beitrag geht es um den Einstieg in das Thema und darum eine erste Idee zu bekommen wie IT-Monitoring sowohl den Betrieb als auch das IT Management unterstützt.

Was ist IT-Monitoring?

IT-Monitoring zeigt uns den Gesundheitszustand unserer IT Landschaft und das in Echtzeit. Ist es richtig aufgebaut dient es als digitales Frühwarnsystem und informiert uns sogar bevor etwas passiert.

IT-Monitoring einfach erklärt
IT-Monitoring einfach erklärt

Wie kann das funktionieren? Schon lange vor dem Zeitalter der Digitalisierung begannen IT-Systeme den Status ihrer elektronischen Gesundheit zur Verfügung zustellen. Diese Informationen lassen sich nun über das Netzwerk abholen und zentral darstellen.

Es gibt mittlerweile unzählige Tools auf dem Markt die dies bewerkstelligen. Das ist aber mit der Grund warum man sich unter “IT-Monitoring” oft nichts genaues vorstellen kann. Zwar nennen sich die Produkte IT Monitoring Tool, aber unterm Strich tun sie etwas anderes.

Vergleichen wir es mit unserem Alltag sind wir ständig von “Monitoring Tools” umgeben. Wir können sie aus unserem Leben gar nicht wegdenken und wollen immer mehr davon. Nur wir nennen sie anders. zB.:

Thermometer, Tankanzeige, Tacho, EKG, Smartwatch …

Diese Instrumente liefern uns Daten und Fakten auf Basis derer wir unsere Entscheidungen treffen.

Niemand fährt heute mehr ein Auto ohne Tacho oder Tankanzeige (bzw. heute schon Ladestandsanzeige). Weil man nicht weiß wie weit man noch kommt oder ob mit einen Strafzettel zu rechnen ist.

Genau das bietet IT-Monitoring: das Armaturenbrett für Ihre digitale Infrastruktur.

Ein weiterer Grund für eine mögliche Verwirrung um das IT-Monitoring sind die vielen Disziplinen und Features die es gibt. Systemmonitoring, Logging, APM, IT-Service Monitoring, APM, SIEM, NMS, Server Monitoring, uvm … Ist das alles “auch nur” IT-Monitoring? Aus unserer Sicht schon. Aber dazu mehr in den nächsten Beiträgen.

Was bringt nun IT-Monitoring?

Es spart Zeit, Geld und Ärger. Gut, das versprechen natürlich alle IT – Produkte. Versuchen wir es etwas konkreter.

Was bringt IT-Monitoring
Was bringt IT-Monitoring

Monitoring macht aus Daten Fakten – und das in Echtzeit. Ein Vorteil der dadurch entsteht ist Transparenz.

Darauf basierend können schneller und einfacher Entscheidungen getroffen werden. Sei es jetzt im operativen IT-Betrieb oder auch auf der Managementebene.

Wie spart es jetzt Zeit?

  • Die Verständigung im Fehlerfall erfolgt in Echtzeit und es kann schneller mit der Fehlerbehebung begonnen werden.
  • Die Fehlerquellen (Root Cause) sind präziser und verkürzen die Fehlersuche.
  • Wiederholte Probleme können ganz vermieden werden, wenn man die richtigen Indikatoren überwacht

Wie spart es Geld?

  • Das operative IT-Team kann mehr Systeme betreuen und muss nicht aufgestockt werden.
  • Investitionen sind besser argumentierbar mit Langzeitmesswerten
  • Prüftätigkeiten können ebenso automatisiert werden wie die Erstellung von Reports

Es gibt natürlich viel mehr Möglichkeiten und in den nächsten Beiträgen werden wir einige Szenarien im Detail vorstellen.

Wer in Zeiten der Digitalisierung noch kein Monitoring etabliert hat, sollte darüber nachdenken wie sehr wir schon auf die IT angewiesen sind und was Ausfälle kosten können. Sei zeitlich, monetär oder als Auswirkung auf die Reputation.

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